Tagebuch

Auftritt in Wegscheid am 9. Mai 2009

Keine Kommentare | Wellküren am 16.05.2009

Wir müssen zugeben, das “Haus des Gastes” in Wegscheid erschien uns anfangs gar nicht so gastlich, wie der Name versprach (siehe Fotos) - eher fast schon schiach.
Ein Hybrid aus nachempfundenem Wirtshaussaal, Maschinenhalle und gemauertem Bierzelt. Gar nicht so einfach in so einen architektonischen Wolperdinger eine gescheite Stimmung hineinzubringen. Zum Glück war der Saal “so voll wie noch nie”, wie uns der Veranstalter freudig mitteilte. Das machte die Sache natürlich schon etwas leichter. Und man kann den Abend, obwohl einige Teile unseres neuen Programms zugegeben noch etwas wolperten, äh holperten, durchaus als gelungen bezeichnen. Das Wegscheider Publikum war so gemischt wie die Architektur: Da gab es die wahrlich Begeisterten, die sich auf all unsere neuen Sachen bedingungslos einließen; die Verdutzten, die schon etwas verunsichert waren, als Burgi mit ihrer absurden, aber wahren (!), Geschichte vom “Sanktum Praeputium”, der heiligen Vorhaut, daher kam; und es gab die Vorwitzigen, also zumindest einen besonders Vorwitzigen. Der forderte doch tatsächlich öffentlich, dafür, dass er in unserem Programm so viel mitsingen müsse, an den Eintrittseinnahmen beteiligt zu werden! Also, so hatten wir das noch nie betrachtet. Wir dachten bisher, gerade in diesen schweren Krisenzeiten, würden unsere Publikums-Choräle als hochwillkommene Gruppentherapie gegen Depression und Einsamkeit empfunden! Und nun das! Jetzt waren wir verdutzt ...


Unsere begeisterten, verdutzten und vorwitzigen Gäste im “Haus des Gastes”

Hier die Kritik zum Auftritt aus der Passauer Neuen Presse:
PNP_Wegscheid.pdf

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