Tagebuch
Auftritt in Trostberg am 18. Juli 2008
Keine Kommentare | Wellküren am 20.07.2008
Wenn man, wie wir, jede Woche zwei bis drei Mal in den Genuss öffentlicher Kultur-Architektur kommt – seien es Stadthallen aus den 80ern, moderne abtrennbare Multifunktionshallen, Gemeindezentren, die an Fantasy-Filme erinnern, oder einfache Turnhallen, die baulich etwa genau so attraktiv wie ihr Geruch sind – da kommt einem unsere hochgelobte bayerische Kulturlandschaft doch eher öde und trostlos vor. Wären da nicht ganz vereinzelt architektonische Leuchttürme bayerischer B(r)autradition, die uns Trost spenden. Einer dieser Leuchttürme steht – wie könnte es anders ein – in Trostberg! Der Postsaal ist eine wahre Pracht. Allerbestes Design aus dem 17. Jahrhundert, das nicht nur einfach schön ist, sondern vor allem eine ganz klare Funktion erfüllt: über 400 Menschen einen Raum zu geben, in dem sie sich wirklich wohlfühlen und gut unterhalten können. Der Postsaal allein ist schon ein Gemeinschaftserlebnis. Wir genießen es jedes Mal wieder. Doch nicht nur Form und Funktion sind hier in perfekter Harmonie, auch Form und Inhalt passen zusammen: Was wäre der prachtvollste Saal ohne ein mitreißendes Publikum? In Trostberg findet man garantiert beides. Beste Bedingungen also! Denn – diese Binsenweisheit können wir uns hier nicht verkneifen – wir sind immer nur so gut wie unser Publikum.
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Postsaal und Publikum – mit das Beste,
was Bayern an Form und Inhalt zu bieten hat!
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No nix.
