Tagebuch

Auftritt in Stockheim am 26. März 2011

1 Kommentar | Wellküren am 31.03.2011

Unser Auftritt in Stockheim - so hat’s die Mainpost gesehen:

Rettungsmission der bayerischen Powerfrauen
Im Gemeindesaal Stockheim: Die „Wellküren“ begeisterten vor ausverkauftem Haus ihr Publikum

Ein restlos ausverkaufter Saal wartet auf bayerische Frauenpower mit rotz-frechem Mundwerk: Die „Wellküren“ hatten sich im Stockheimer Gemeindesaal angekündigt, mehrere Hundert Kabarettbegeisterte aus der Rhön kamen. Sie erlebten ein kabarettistisches Feuerwerk, wie man es selten gesehen hat. Auf der Bühne, da standen und saßen drei Damen. Drei bayerische Powerladies, die es großartig verstanden, das Publikum in ihren Bann zu ziehen. So waren da die akademisch vornehme und sanfte Diplom-Sozialpädagogin Bärbi, die grantelnde Günzelhofer Frauenbeauftragte Burgl und natürlich die grelle Dauerrednerin und Powerfrau Moni. Auf höchstem Niveau bewegte sich ihr charakteristischer Dreigesang gepaart mit echter Volksmusik. Herzerfrischende, rotz-freche Texte, Sprüche und Lieder – das ist ihr Markenzeichen.
Die Mission der „Wellküren“ war klar: Moni, Bärbi und Burgl wollten Bayern retten, das zurzeit tiefer als tief in der Krise steht: Das traditionelle Ein-Parteien-System wurde abgeschafft. Laptop und Lederhose haben Kurzarbeit angemeldet. Das Isental wird betoniert. Der „wahre Glauben“ verliert dank Bischof Maxi und anderen seine Wertschätzung und „Waldi“ wird gefeuert. Die letzte Chance scheinen da wirklich nur noch die „Wellküren“ zu sein, die sich nicht nur zutrauen, Bayern retten zu können, nein, sie waren überzeugt davon. Selbst mit Hillary Clinton hatten sie schon die Mission der „absoluten Frauenpower“ abgemacht. Eine Polit-Karriere scheint nicht nur aussichtsreich, nein, die Chancen – wie sie selbst sagen – scheinen sogar bestens zu stehen.
Hintergründiger, oft beißender Spott beherrschte den Auftritt der „Wellküren“ in Stockheim. Davor war niemand sicher, vor allem auch nicht das Stockheimer Publikum, das ständig von den drei bayerischen Powerladies mit einbezogen wurde: Ob eine Mutter im Publikum, die ihr Kind aufs Klo begleitete, der auffällige Herr in den Vorderreihen oder der Pressefotograf. Doch von ihrer Schelte, allen voran durch die Powerfrau Moni, blieben vor allem die Politiker der Weltgeschichte nicht verschont. So musste beispielsweise die Kanzlerin als Backenhörnchen im Hosenanzug herhalten, besonders der angespannte dritte Knopf ihrer Jacke erregte Monis Unmut. Außenminister Guido Westerwelle bekam sein Fett weg, selbst der Papst wurde nicht verschont. Der Sturz des Königs Edmund I. schrieb bayerische Weltgeschichte, und seinen Meuchlern galten beißende Sprüche. Die „Tugenden“, die man braucht, um sich in der 17-köpfigen „Well“-Familie zu behaupten, der ja mitunter auch die weltbekannten „Biermösl Blosn“ angehören, sowie die Stubenmusik als Verhütungsmittel und als Mittel gegen Depressionen schlechthin wurden begeistert beklatscht. Neben vielen meisterhaft gespielten Musikinstrumenten kam auch ihre besondere „Nonnentrompete“ zum Einsatz und erregte stürmische Heiterkeit. Mit beißender Spöttelei, Scharfzüngigkeit und frechen Witzen über Politik und Alltägliches, verbunden mit virtuosem Musikkabarett, räumten die „Wellküren“ mit dem „Wisching-Well-Tuch“ in Bayern auf. Das Rhöner Publikum erlebte einen einzigartigen und unvergesslichen Abend. Die bayerischen Powerladies hatten den fränkischen Gemeindesaal in Stockheim zum Kochen gebracht.

Kommentare

Dr.med. Lothar Janek am 05.04.2011

It`s “Well” wir “küren” - ohne Allüren,
im besten Stil mit viel Gefühl
und Sinn für Zeiten, Euch liebe Leute,
gestern und vorallem heute,
damit auch morgen froh Ihr denkt,
an jenen Abend - den wir Euch schenkt`!

Einen Kommentar abgeben

Name:

E-Mail: