Tagebuch
Auftritt in Rosenheim am 23. Oktober 2007
Keine Kommentare | Wellküren am 30.10.2007
“Mia is net guat ganga, i hob g’habt d’Speiberei – na verlobt’ i mi in meiner Not mitm heiligen Joseph soglei.
Na ham’s mi eigliefert ins Rosenheimer Krankenhaus – der Joseph hat geholfen, ich kam lebendig wieder raus!“
... hätten wir es nur geahnt, als wir an diesem Dienstag Abend dieses kleine boshafte Gstanzl im Lokschuppen sangen, wir hätten bestimmt das Bad Aiblinger genommen! Aber der Reihe nach: Der Lokschuppen hat uns sehr gefallen, ein in Bayern einzigartiges Kulturzentrum. Das Lokschuppen-Publikum hat uns sehr gefallen, sehr fit und gar nicht provinziell! Und überhaupt – Rosenheim hat uns sehr gefallen, lebendig und sympathisch. Nach Rosenheim, haben wir gesagt, da kommen wir gern öfter wieder her! Dass dies aber gleich viermal (!) in dieser Woche geschehen würde, sooo gefallen hat uns Rosenheim nun auch wieder nicht. Schuld daran war allein Monis Sohn, der nicht wie jeder andere bayrische Bub anständig in der B-Jugend Fußball spielen kann – nein, für den Herrn Sohn muss es schon American Football sein (eine martialische Kampfsportart, die nur die Amis erfinden konnten). Gerade als wir am Samstag diesen Tagebucheintrag verfassen wollten, erreichte uns ein Anruf des Rosenheimer Krankenhauses. Der Bub hätte sich in Rosenheim beim Spiel um die Bayerische Football-Meisterschaft der Junioren einen komplizierten Oberarmbruch zugezogen ... und so durften wir den Bub, Rosenheim und das Rosenheimer Krankenhaus diese Woche täglich besuchen!
P.S. Dem Joseph sei’s gedankt: der Bub kam übrigens lebendig wieder raus!
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Viel Applaus (auch für das Rosenheimer Krankenhaus!)
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No nix.
