Tagebuch

Auftritt in Gebensbach am 14. November 2009

3 Kommentare | Wellküren am 15.11.2009

Zur Zeit tun wir ja alles, um einigermaßen unbeschadet durch diesen Grippeherbst zu kommen. Letzten Freitag erst waren wir sogar in Bad Griesbach, einem der bayerischen Traditionskurbäder. Nun hat Gebensbach zwar keinen Kurbetrieb, aber dafür einen Eishockeyverein! Bei dem waren wir eingeladen (noch nie zuvor hatten wir für einen Eishockeyverein gespielt). Und beim ESV hat man – allen voran Hermann – auch wirklich alles getan, dass es uns an nichts fehlte. Wir bekamen extra einen Fernseher in die Garderobe gestellt, damit wir die Sendung zum 90. Geburtstag von unserer Mutter im BR nicht verpassten. Dann das Catering: Hermanns Frau hatte handverlesenes, erlesenes, gesundes Gemüse speziell für uns zubereitet. Allem voran panierte Pastinaken! Ja, das gibt es! Es handelt sich dabei um ein rübenartiges Wurzelgemüse zwischen Sellerie und Liebstöckl, welches im Mittelalter weit verbreitet war. Ein Wunderheilmittel, das tierische Kräfte weckt und so derartig aphrodisierende Wirkung hat, dass die Hildegard von Bingen seinerzeit vor dem Pastinaken-Verzehr ausdrücklich warnte. Reinstes Doping! Wir können uns daher gar nicht erklären, warum der ESV in der aktuellen Tabelle lediglich den 5. Platz belegt. Wir waren nach dem Pastinaken-Genuss sowas von aphrodis-, euphoris- und enthusiasmiert, dass es der Hildegard von Bingen bestimmt Angst und Bange geworden wäre. Ja, und schließlich die Gebensbacher Zuschauer: der ESV organisiert nur einmal im Jahr genau eine Kabarett-Veranstaltung. Das heißt: Die Leute freuen sich ein ganzes Jahr auf diesen Abend – und das spürt man dann auch auf der Bühne. Gebensbacher Publikum und Pastinaken – garantiert wirksamer als jede Grippeimpfung!

Hier die Kritik vom Abend in Gebensbach aus dem Merkur:
Koana_mog_eich_-_Nachrichten_-_Lokales_-_merkur-online.pdf

Kommentare

Sinseder Georg am 03.12.2009

Grias eich ihr besten Schwestern

Lang hods dauert bis i eia Seitn ogschaud hob, weil i a im Allgäu war. Mia ham eich vor üba 10 Johr scho amoi ghörd und i muas song, es hads nimma so bissig und des is guad so. Des war a ganz a griabiga Obnd, ganz kurzweilig und subba außadem hob i im Radio enga Brogramm scho ghead.
Eiso machds a so weida und ois guad weidahin

Servus und Dankschö

Georg

Hermann Schrägle am 18.11.2009

Grias eich beste Schwestern,
dass ihr drei nachm Verzehr vo de “Pastinakenschnitzel” dermaßn hai dahoam okemma seids, hod bei eire Partna hoffentli koa Vawunderung ausglöst, ned das eana angst und bang worn is. Übrigens kunnt Bärbi de Pastinaken ganz guad bei ihre präkoitiven Unterweisunga eisetzn, moan i.
Dankschee no amoi fias Kemma, fia den fetzign Omd - da is amoi wida a Lem nach Gemschbo neikemma.
Weidahi vui Erfolg eich besten Schwestern (im hoibn sixpack)und servus
Hermann
An schena Gruaß aa an eian Tontechniker Joe.

Langer, Tom am 17.11.2009

Ja servus ihr drei Schwestern!!!

Oiso als mia de Karten vom Mooshofer Jac kauft ham, ham mia ned gwusst, worauf mia uns da eilassn.

I ko blos song, ia seids da Wahnsinn!!!

Des wead gwis ned des letzte Moi sei, das i eich gseng hab und i werd eich sicher weiderempfehlen!! Bleibts no so lang wia möglich so wia ia seids, bleibts lustig und kritisch dann machts uns a Freid!

Servus und Danke


Tom

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