Tagebuch
Auftritt in Gauting am 13. November 2008
Keine Kommentare | Wellküren am 18.11.2008
In Gauting war es schließlich soweit! Nachdem Monis Hackbrett 22 Jahre lang geduldig jede Misshandlung über sich ergehen lassen hatte, sich die wüstesten Beschimpfungen gefallen lassen musste und obendrein noch nie in den Genuss einer Entstaubung, geschweige denn einer Reinigung (von wegen “Wisching Well”!) gekommen war, da passierte es: Live und vor den Augen von hunderten von Besuchern im Bosco Saal riss dem geplagten Instrument der Geduldsfaden – in Form des kompletten, eingestrichenen Fis. Zzzzzack peitschten die Saiten nur knapp an den entsetzten Augen von Moni und den Zuschauern in der ersten Reihe vorbei. Der geschmeidige Landler verwandelte sich augenblicklich in ein stubenmusikalisches Desaster. Abbruch! Sofort wurde der Wellküren-eigene Roadie, Techniker, Beleuchter und Catering-Vernichter, Joe, zum Rettungseinsatz beordert! Während wir spontan einen Stubenmusik-freien Programmteil einlegten, schaffte es unser Joe in weniger als 10 Minuten Monis Hackbrett, dieses Mistviech, neu besaitet und perfekt gestimmt, unter dem tosenden Applaus der Gautinger, wieder auf die Bühne zu bringen. Nur eingefleischte Wellküren-Fans konnten im weiteren Verlauf des Abends bemerken, dass Moni ihr Instrument nach dieser Auseinandersetzung zarter, gefühlvoller, demütiger und respektvoller behandelte – beinahe so als wäre es ein Saiteninstrument. Das Gautinger Publikum ließ sich bei all dem nicht aus der Ruhe bringen und reagierte souverän und professionell!
Hier die Kritik zum Auftritt aus der Süddeutschen Zeitung / Würmtal
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No nix.
