Pressezitate

Das Programm mit dem die schon legendäre Gruppe jetzt ihr Unterföhringer Publikum begeisterte, war zum größten Teil neu. Es stammt aus der CD “Wellküren Forever”, die am 1. Dezember veröffentlicht wird. Mit dem gleichnamigen Programm werden die Musikkabarettistinnen im Jahr 2007 unterwegs sein. Das Programm der Wellküren würde man im Weinbau “Ausbruch” nennen und damit folgende Eigenschaften ausdrücken: saftig, erlesen und an Qualität kaum zu überbieten. Fügt man noch hinzu: erfrischend, respektlos, hinterkünftig, manchmal auch schrill, rotzfrech und mitunter ein wenig frivol, so hat man die Mischung charakterisiert, der die Schwestern der “Biermösl Blosn” ihren Erfolg verdanken.

(Süddeutsche Zeitung vom 29. September 2006)

Die Wellküren folgen keinem festen Schema, außer dass sie zuverlässig und auf höchstem Niveau bayerisches Volksmusik-Kabarett aus Frauen-Perspektive bieten und damit einzigartig in Deutschland sind.

(Der Spiegel vom 5. Juli 2004)

Sind die Wellküren vielleicht so etwas wie die bayerischen Bangles, die alpenländischen Supremes? Kann auch nicht sein, sagt Ringsgwandl, denn: “Schwarz sind sie nicht.” Letztlich greife wohl nur ein Erklärungsansatz halbwegs ihre große kabarettistische Potenz, ihr musikalisches Gewicht gebe den Ausschlag. Ringsgwandl: “Von diesem Gewicht her san die Wellküren nämlich so etwas wie der Max Strauß, bloß nicht so depressiv und obendrein noch steuerlich sauber!

(Süddeutsche Zeitung v. 22.01. 2004)

Und dann versteht man, was die Wellküren so sympathisch macht. Eine ungezwungene Freundlichkeit strahlt aus den drei Gesichtern, eine ganz natürliche Ehrlichkeit, jedoch weit entfernt von klischeehaftem Bayerntum. Auf der Bühne oder im persönlichen Gespräch, die Wellküren erzählen aus ihrem Leben, ihrer direkten Umgebung - und sie machen das, was sie schon immer gemacht haben: Musik.

(Münchner Merkur v. 20.01. 2004)

Weil der Joseph “a guada Mo” war, einer, der alles glaubte, was ihm die Frau auftischte - deshalb sind die Wellküren in ihrem Heimatort Oberschweinbach im Verein der Josephsverehrerinnen. Respektlos emanzipiert nehmen Moni, Vroni und Burgi eigentlich alles in den Mund, watschn heiligste Respektspersonen ab (“Wir brauchen dich wie der Papst sein’ Schwanz: Kaiser Franz”), spucken mit Unschuldsengerl-Miene und harmonischem Dreigesang Gift und Galle, und das Deftigste schmeckt grad gut genug.

(Abendzeitung v. 20. Januar 2004)

Die neue CD “Das Mensch” überrascht, dessen kann man sich sicher sein. Denn eines ist es schon mal nicht: Aktuell zeitgeschichtliche Satire um Wellness und Diverses. Und dennoch scharf wie eine frisch gedengelte Sense und womöglich noch ein wenig schärfer.

(Fürstenfeldbrucker SZ v. 21.12.03)

Ganz dem Motto ihrer jüngsten CD “Das Mensch” folgend, ging es also über Frauen und über erwachsene Männer: Mit losem Mundwerk und enormer Musikalität legte das Trio einen Spagat zwischen Putzlappen und Politik hin, der nur von wenigen deutschen Unterhaltungskünstlern in dieser Professionalität dargeboten wird.

(Passauer neue Presse v. 27. Oktober 2003)

Allein die Well’schen Stimmen müssten nicht wenige beschämen, die singend sich auf Bühnen wagen. Kultiviert sind sie, dezent geschult, ein gar prächtiger Dreigesang.  Geeignet, die Charaktere vielleicht der Sängerinnen selbst, zumindest aber ihrer Bühnenfiguren zu illustrieren, probates Mittel zur dramaturgischen Gestaltung. Füllig und warm die Stimme der Burgi, das saubere Deandl, die Bayerin aus dem Tourismus-Prospekt, gerade-glatt die schöne große Vroni, ein wenig dämlich, verdächtig elegant, doch hinterfotzig. Dazu frech durch viele Lagen schwingend, ja tobend, vom Unschuldsengerl bis zur schrillen Göre die Moni. Ein Top-Trio, stimmgewaltig wie Wagners Walküren.

(Allgäuer Zeitung v. 20. 2. 2001)

Das Publikum in der Alten Kirche in Stein ist zu recht begeistert. Bayerische Volksmusik wurde selten besser, witziger und sympathischer präsentiert. Ein Wellness-Paket zum Wohlfühlen.

(Fränkische Nachrichten v. 20. Oktober 2003)

Ein teuflisch-freches Humorinferno veranstalten die drei Madln auf ihrem rebellischen Jubiläumsritt, wohl gebettet in wirklich ambrosische Klänge. Mit flottem Mundwerk, großen Gesten und enormer Musikalität meistern Burgi, Vroni und Moni den Spagat zwischen Putzlappen und Politik.

(Heidenheimer Zeitung v. 25. Februar 2003)

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