Pressestimmen

F.A.Z. vom 13. August 2008

Ja, do schau her

Dialektpreis für die Wellküren

Zwei Jahre nach Papst Benedikt XVI. werden auch die Wellküren mit dem Sprachpreis “Nordbairisch-Mittelbairische Sprachwurzel” ausgezeichnet. Der diesjährige Dialektpreis geht an die drei Musikkabarettistinnen Moni, Burgi und Bärbi Well und wird vom Landschaftsverband Donau-Wald im “Förderverein Bairische Sprache und Dialekte” vergeben. Mit der Preisvergabe wird nach Meinung der Jury gewürdigt, dass die drei Frauen “nicht nur auf der Bühne, sondern auch in allen Interviews und im Alltag stets den bairischen Dialekt pflegen und damit gute Vorbilder sind”. 2005 hatte der Landrat Alfred Reisinger den Preis erhalten, weil er die Eröffnungsrede zum Gäubodenfest im Vorjahr auf Bairisch gehalten hatte. Dem Papst wurde die Auszeichnung 2006 zugesprochen, weil er bei vier Privataudienzen ganz selbstverständlich Bairisch redete. dpa

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Zitat

Zum einen bedeutet “Wellness” natürlich so etwas wie körperliches Wohlbefinden, das durch kostspielige Sport- und Ernährungsprogramme in modischer Kleidung erreicht werden soll. Andererseits aber ist “Wellness” ein bayerisches Wort und bezeichnet den glücklichen Zustand, der sich beim Genuß des Kunstschaffens von Mitgliedern der Familie Well einstellt - ein fortgeschrittenes und aufgeklärtes Bayerntum, dessen unverrückbare Koordinaten dennoch Misthaufen, Wirtshaus und Kirchturm sind. Die Wellküren sind das derzeit vermutlich einzige Hardcore-Stubnmusi-Terzett, dessen Verweigerung von Präzision einem Punkaufstand im Dirndl gleichkommt.

(Abendzeitung München v. 24.9.1998)

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