Biografie

Moni, Burgi und Bärbi sind Schwestern der Biermösl Blosn und stehen für die weibliche Synthese aus Volksmusik und Kabarett. Gefeiert von Presse und Publikum, touren die Wellküren seit 27 Jahren als “Wildererinnen” in der traditionellen bayerischen Volksmusik durch Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Die Wellküren entstammen der 17köpfigen Volksmusikantenfamilie Well aus Günzlhofen, einer kleinen Gemeinde zwischen München und Augsburg. Als Kinder traten sie im Familienkreis bei Volksmusikantentreffen und Vereinsfeiern in den umliegenden Ortschaften auf. Von ihrem Vater, der Schullehrer und Chorleiter des Dorfes war, lernten sie den traditionellen Dreigesang und zahlreiche Musikinstrumente.

Mitte der 80er Jahre machten sie sich mit Volksmusik-Kabarett als Wellküren “selbstständig”. Heute gastieren Sie auf allen renommierten Kabarett- und Kleinkunstbühnen zwischen Wien und Hamburg. Nebenberuflich sind sie alle drei Hausfrauen und Mütter.

Wellküren-Programme:

  * 1986 Andere bayerische Lieder
  * 1988 Jetz schau ma mal, na seng’ ma’s scho
  * 1990 Hojotoho, mia san wieder do
  * 1991 Alles Natur
  * 1995 Auf da Roas
  * 1998 Wellness
  * 2001 Jessas
  * 2004 Stubenmusik macht süchtig
  * 2006 Forever
  * 2009 Beste Schwestern
  * 2012 Fein sein beinander bleibn (Geschwister Well)
  * 2014 Herz sticht


Auszeichnungen:

  * 1987 tz-Rose (München)
  * 1988 Künstler-Förderpreis der Otto Sprenger-Stiftung (Hamburg)
  * 1993 Oberschwäbischer Kleinkunstpreis “Ravensburger Kupferle”
  * 2004 Ernst-Hoferichter-Preis (München)
  * 2004 Preis der deutschen Schallplattenkritik
  * 2008 Nordbairisch-Mittelbairische Sprachwurzel (Straubing)
  * 2009 Tobi-Reiser-Preis (Salzburg)  – verliehen an die Familie Well

1986

Im Muh, Münchens erster Kleinkunstbühne, feiern Vroni, Burgi und Moni am 6. Mai ihren kabarettistischen Einstand

1988

Die Wellküren bekommen in Hamburg den Künstler-Förderpreis der Otto Sprenger Stiftung.

Premiere des ersten gemeinsamen Programms mit der Kabarettistin Maria Peschek “Jetz’ schau ma mal, na seng’ ma’s scho” auf der Bühne der Lach- und Schießgesellschaft.
Verleihung der TZ-Rose an die Wellküren.

1990

Wieder in der “Lach- und Schieß” hat das zweite Wellküren-Peschek-Programm “Hojotoho - mir san wieder do”  Premiere.
Nach drei erfolgreichen gemeinsamen Bühnenjahren beschließen Maria und die Wellküren, wieder eigene Wege zu gehen. Im damaligen Münchner “HAI” geben sie ein “Abschiedsprogramm”.

1991

Die Debüt-CD „Alles Natur” erscheint im Trikont-Schallplattenverlag.

1992

Mit dem Titel “Walkürenritt” sind sie sieben Monate in der Liederbestenliste des Südwestfunks vertreten.

1993

Verleihung des Oberschwäbischen Kleinkunstpreises in Ravensburg (Das “Ravensbuger Kupferle”).

1995

Die Wellküren sind „Auf da Roas” (on the road) mit dem gleichnamigen Programm.

1996

CD „Auf da Roas” erscheint bei Mood-Records (Zweitausendeins).
Die Wellküren feiern 10jähriges Bühnenjubiläum.

1998

Premiere des neuen Programms “Wellness” im Münchner Hinterhoftheater.

1999

Die dritte Wellküren-CD “Wellness” erscheint bei Mood-Records.

2001

Jessas! 15 Jahre Wellküren! Das “Jubiläums-Programm” mit aktuellen Nummern und “Klassikern” aus 15 Tour-Jahren!

2003

“Das Mensch” - die neue Wellküren-CD mit 16 bayerischen Traditionals erscheint. Musik: Christoph Well.
Ausgezeichnet mit dem Vierteljahres-Preis der Deutschen Schallplattenkritik.
Viele der traditionellen Lieder von “Das Mensch” sind in ihrem neuen Bühnenprogramm “Stubenmusik macht süchtig” zu hören.

2004

Die Wellküren bekommen am 20. Januar von OB Christian Ude den Ernst-Hoferichter-Preis der Stadt München verliehen.

2005

Vroni verabschiedet sich nach 18 Wellküren Jahren von der Bühne. Ihren Platz übernimmt Schwester Bärbi, die sich auf ihre Einwechslung ein Jahr lang vorbereitet hatte – mental und instrumental.

2006

Wellküren Forever - zum 20. Bühnenjubiläum erscheint die mittlerweile fünfte Wellküren CD “Forever” ...

2007

Auf Tour mit dem neuen Bühnenprogramm “Forever”.

2008

Die Wellküren bekommen nach Papst Benedikt XVI. (2006) und Hans-Jürgen Buchner (2007)  als erste weibliche Preisträgerinnen die “Nordbairisch-Mittelbairische Sprachwurzel” verliehen.

2009

Ab September retten die Wellküren als “Beste Schwestern” Bayern.

2011

25 Jahre Wellküren
Im Herbst erscheint die Jubiläums-CD “Beste Schwestern” mit Bonus DVD

2012

Fein sein beinander bleibn
Das gemeinsame Programm mit den Brüdern Christoph, Karl und Michael an den Münchner Kammerspielen. Regie: Franz Wittenbrink

2014

Herz sticht
Premiere im Januar 2014 in München

Die Familie Well im Jahre 1964. Von links: Moni (Wellküren), Christoph (Biermösl Blosn), Karli, Michael (Biermösl Blosn), Bärbl (Wellküren seit 2005), Ursula, Hans (Biermösl Blosn), Burgi (Wellküren), Helmut, Vroni (Wellküren bis 2004), Werner, Christa, Traudi, Berti, Hermi, Vater Hermann und (sitzend) Mutter Gertraud Well.