Tagebuch
Auftritt in Holzkirchen am 5. März 2010
Keine Kommentare | Wellküren am 10.03.2010
Der Abend im neu eröffneten Holzkirchner Oberbräu war einfach ... an dieser Stelle wollen wir Kathrin Suda vom Münchner/Holzkirchner/Miesbacher Merkur sprechen lassen, die uns mit ihrer Kritik die Worte förmlich aus dem Mund genommen hat. Einige Tagebuchleser werden jetzt sicher murren und sich denken: “Diese faulen Weiber, jetzt machen sie es auch “dieser Hegemann” nach und schreiben einfach die Texte von anderen ab ...“. Gut, ein bisserl ist das sicher so, aber der Text von Frau Suda ist halt wirklich treffend:
“Holzkirchen – Was für ein Abend, was für Frauen! Bei der offiziellen Eröffnung am Freitag bebte die Stimmung im renovierten Oberbräusaal förmlich. Es wurde laut gelacht, geklatscht, gekichert, sogar Tränen flossen – Lachtränen. Den Grund für die ausgelassene Stimmung lieferten die Wellküren mit ihrem Programm “Beste Schwestern”. Von der ersten Minute an begeisterten die drei Well-Schwestern ihre Zuschauer, die auch nach über zweieinhalb Stunden Programm augenscheinlich noch immer nicht genug bekamen von ihren Gastgeberinnen. Wer sich schon immer gefragt hat, warum der Himmel in Bayern so schön blau-weiß ist, warum es den Tegernsee überhaupt gibt oder warum Holzkirchen jetzt eine Umgehungsstraße besitzt, der bekam hier die Antwort: wegen der drei Wellküren. Da liegt es nahe, dass Barbara, Burgi und Moni Bayern retten wollen. Mit Verkaufstalent, großem Mundwerk und jeder Menge Tatkraft soll dem derzeit herrschenden Chaos ein Ende bereitet werden. Scheidungen müssen verhindert und viel mehr Kinder gezeugt werden. Und wer wäre der beste Ersatz für Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer? Natürlich, Wellküre Moni persönlich. Dabei helfen kann nur eines, und zwar die gepflegte Stubenmusi. ... Selbst die Bezeichnung Holzkirchens als “Kaff” konnte die Freude der 400 Gäste nicht bremsen. Im Gegenteil, jeder Satz, jedes Lied und jede noch so kleine Gestik oder Mimik wurde vom Publikum aufgesaugt und mit tosendem Applaus kommentiert. Die Mischung aus bayerischem Kabarett und dem musikalischen Geschick der Geschwister machte den Abend zu einem unvergessenen Erlebnis. Als Zugabe holten die drei Schwestern ihre 90 Jahre alte Mutter Gertraud auf die Bühne. Nicht etwa, um sie die dem Publikum einfach nur vorzustellen. Nein, mitarbeiten sollte die alte Dame. Schnell wird klar, von wem die Wellküren ihre Kraft, Lebensfreude und ihr musikalisches Talent geerbt haben. Die rüstige Mutter von insgesamt 15 Kindern spielte “vogelwild” die Zither und versprühte gemeinsam mit ihren Töchtern jede Menge positive Energie. Ihr folgten auf die Bühne Holzkirchens erster und zweiter Bürgermeister, Josef Höß und Olaf von Löwis. Die beiden Herren dienten, mit Blumen in den Händen “geschmückt”, den drei Schwestern als lebende Bühnendekoration. Ein Abend, der nicht schöner hätte sein können. Das “Kaff” Holzkirchen bedankt sich und hofft auf ein baldiges Wiedersehen ...“ und wir bedanken uns bei den Holzkirchnern und natürlich bei Kathrin Suda.
Und hier die Kritik aus dem Holzkirchner Merkur im Original und in voller Länge



