Tagebuch

Auftritt in Gundelfingen am 5. Februar 2010

1 Kommentar | Wellküren am 07.02.2010

Es ist bei ihr noch nicht ganz so schlimm wie bei Guido Westerwelle, der in seiner Begeisterung über die eigene Fabelhaftigkeit fast immer die Grenzen des guten Geschmacks und der Fairness überschreitet und keine Gelegenheit auslässt, billige, scheinheilige und populistische Erfolge auf Kosten Anderer zu feiern. Aber wir, Burgi und Bärbi, müssen manchmal schon aufpassen, dass unsere Moni mit ihren Politikerambitionen nicht auch übers Ziel hinausschießt. Wehret den Anfängen! An diesem Abend im Neuhof/Gundelfingen ist sie entschieden zu weit gegangen. Und wir möchten uns deshalb für unsere kleine Schwester entschuldigen (sie ist schließlich diejenige, die in der Öffentlichkeit penetrant darauf besteht, die Jüngste von uns zu sein!): bei unserem Gundelfinger Publikum, das von Moni in Sachen Englischkenntnissen pauschal und absolut ungerechtfertigt VERÖTTINGERT wurde. Bei Gerhard Jauernig, Oberbürgermeister der (immerhin!) 20.000-Einwohner Stadt Günzburg, den Moni als Gegenkandidaten für das Amt des nächsten bayerischen Ministerpräsidenten kalt abblitzen ließ, weil diesen doch “eh kein Mensch” kennen würde. Und ganz besonders bei unserem Wellküren-Techniker, Joe, der völlig arglos auf offener Bühne Moni vor die Flinte lief, nur weil sie sich einen – zugegeben lustigen – billigen Witz auf seine Kosten nicht verkneifen konnte.* Wir bitten alle Beleidigten, Diskriminierten und Geschädigten des Abends um Entschuldigung. Hoffentlich sinken unsere Umfragewerte jetzt nicht ...

*Obwohl Joe mit seinem Bart und seiner Frisur so aussähe, bräuchte im Saal niemand Angst zu haben, er sei gar kein Taliban ... und er trage auch überhaupt keinen Sprengstoffgürtel um den Bauch, das sei garantiert “alles Natur”.



Breite Zustimmung trotz Monis Entgleisungen

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